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der Bibliothek gebracht. Ehe ichAlcala verlasse, mußich Sie mit einer Geschichte unterhalten, welche vonDon Antonio ponz, dem Secrekair der königlichenAkademie von Sän Fernando zu Madrid, in seinerReise durch Gpam'en erzählt wird, der von seinemBesuch des den Francisranern gehörigen KksterS Sc.Diego folgendes erzählt: »Ich konnte die beyden Pil-oten nicht verschlucken, die mein Führer mir hinunter„zu würgen suchte, und die er selbst sehr leicht verdauet„zu haben schien. Er zeigte mir ein Gemälde des heil»„Hieronymus in einem Cardinalsrock und rothem„Hut, welches ganz wider den Character ist, und wollte„mich bereden, es sey ein Portrait des Eardinalö N)ol-„sey. Hiernächst wollte er mir glauben machen, es„würde auf funfzehntausend Pesös geschaht. So un-glaublich mir die Summe vorkam, so mochte ich doch„einem Manne, der mir eine Gewogenheit erzeigte,„durch Widerspruch nicht misfallen. Ich muß nicht„vergessen, Ihnen zu melden, daß ich in einer Kapelle„an dem Altar des heil. Franciscus den Kopf dieses„Heiligen in Thon mit natürlichen Farben überstrichen„sah. Ich weiß nicht, was Sie von der Art, wie rS„der mir gegebnen Versicherung zufolge gemacht seyn„soll, denken werden. Ein Töpfer hatte seine Gefäße„in den Ofen gesetzt, fie zu backen, und stehe da! wie„er ste herausnahm, war eines in diesen Kopf verwan-delt. Glauben Sie es, wenn Sie wollen! viele glauben„es zu Alcaia. Da ich für meine Person von diesem„Wunder keine andre Umstände weiß, und keinen an-„dern Gewährsmann als meinen Führer mit seiner Er-zählung von funfzehntausend PesoS oder Thaler habe,„so bin ich etwas mistrauisch *)."
B a Alcchkr
*) S. Viaze äe LlpLÜ» x»r von ^an»m» kvnr, 1. k.
Usäliä