man, daß das, was ein Staub zu seyn schien, fi> n»an<che Eyer oder offne Schalen, so weiß als Schnee, sind,aus deren jedem ein goldfarbnes Thierchen nut zweyHörnern, sechs Füßen und einem gespaltenen Schwänzehervorkömmt.
Herr von Reanmnr hat die Kermes in die Klasseder Galleninsecten gesetzt, wegen der Gleichheit in derArt ihrer Fortpflanzung und unbeweglichen, auch nachdem Tsd« fortwährenden Form, gleich den andern Ar-ten dieser Klasse, welche aufverschiedenen Bäumen ge-funden werden, und den genauesten Naturforschern nurwie Galläpfel oder Auswüchse vorkommen: daher sieauch nicht besser als Gallinsecken genannt werden kön-nen. Sie sind von verschiedener Gestalt und Größe,aber das von der Loscoxa oder (tar rasca (Kermes)ist von sphärisher Figur, von der Größe einer Wach-olderbeere. Es wird am häufigsten auf den ältestenund niedrigsten Bäumen gefunden; und Kermes, dienahe bey der See gesammlet werden, sind größer, undgeben eine glänzendere Farbe, als die an andern Orten.
Es giebt unterschiedliche Arten Gallinsecken, dieauf verschiedenen Bäumen und Pflanzen in Spanienentdeckt worden sind; doch werden nur die von den Ei-chen gesammleten zum Färben und zu andern Dingengebraucht. Von der Art sind diejenigen, die aus derLevante gebracht, und Aleppogallen genannt werden,die man gewöhnlich gebrauchte, ehe man durch häufigeVersuche entdeckte, daß das eine Ingrediens, Dividivigenannt, welches eine Frucht aus der Provinz tarra-aas und Maracaybo in Güdamerica ist, vorzu«ziehen sey.
Das große Geheimniß, welches bisher von den Na-turforschern, welche das Gallinsect von den Gallen zuunterscheiden wußten, noch nicht entdeckt worden, wardie Art ihrer Fortpflanzung. Herr von Reaumur