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den Hülfen, die aber nur halb so viel werth find, al«der Staub.
Es ist kein Zweifel, daß dieser Zweig der Industrienoch verbessert werden könnte, wenn genauer Acht dar-auf gegeben würde. Die Kermes würden alsdann eineglänzendere Farbe geben, gleich der, welche von derCochenille erhalten wird, die ebenfalls ein Insect ist,welches sich in den mexikanischen Wäldern auf einerPflanze findet, die die Americaner V7opal, die Spa-nier Tuns nennen, und die des Sir Hans Gloanevpumis maxims folio okrrulo rorunclo und deS LivpNeus ckicru; opunris ist.
Man hat bemerkt, daß die durch die Kunst ange-baueten Pflanzen eine weit feinere Cochenille geben, dieden Namen Mestica von den Partheyen führt, die mdem Distrikt von Meteca, in der Provinz Hondu-ras, gesammlet werden *).
Aber weder die Cochenille, noch die Kermes, nochein anderes ähnliches Produkt, würden ohne die Salz«,welche die Färber in die Lauge thun, sie zur Vollkom-menheit zu bringen, diese schöne Farbe liefern. HerrN7aquer, in der Kunst Seide zu färben, versichertuns, daß der weiße Weinstein, der zu den Karmesin-farben gebraucht wird, vermittelst seiner Saure der Co-chenille den Glanz gäbe, und daß andre Säuren zwarvielleicht eben das, aber nicht mit so gutem Erfolg, thunkönnten. Herr Goguet in seinen Ursprung der Ge-stehe, Künste und Wissenschaften, sagt uns, daß bisAlten sehr viel Salz gebrauchten, ihre Farben fest unddauerhaft zu machen, und die Stelle unserer chemischenZubereitungen durch andre uns unbekannte Geheimnisse
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*) S- zweytes Memvire des tzrn. v. Ilraumur.I.THeiU C