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«setzten. Plutarch in dem Leben Alexanders desGroßen erwähnt, es habe dieser Sieger in den Schä»Hen des Königs von persren einen ungeheuren Vor-rath von Purpurzeugen gefunden, die, ob sie schon übereinhundert und neunzig Jahre gelegen, dennoch ihren al-ten Glanz behalten hätten, weil sie mit-Honig zubereitetgewesen waren. Siehe da, sagt Herr Goyuet, ein«ns unbekanntes Geheimniß; aber wenn wir einen Au-genblick nachdenken, daß Honig ein Pflanzensalz so wieder Zucker ist, so werden wir finden, daß er mit demWeinstein einerley Wirkung thun muß, da solcher einwesentliches Salz aus dem Wein ist; und daß solchem»nach die Salze der Alten denen gleich zu achten sind,die gegenwärtig in den Färbereyen gebraucht werden.Wahrscheinlich haben die Salze der Früchte gleicheWirkung, auf die Art, wie sie in persien die Seide zufärben pflegen, wo sie anstatt des Weinsteins und Ho-nigs die Brühe der rothen Melonen, wohlgetrocknet,mit Alaun, Barilla und andern Salzen vermischt, ge-brauchen.
Die spanische Kermeö hat wegen ihrer Güte auf derbarbarischen Küste den Vorzug. In Tunis wird siemit der von Tetuan vermischt, die in der Levante si»sehr gebräuchlichen ScharlachmüHen zu färben. DieTunetaner führen jährlich über hundert und funfzigtau»send dieser Mützen aus, welche dem Dey r 50000 Pe-svS duroS jährlich an Zoll eintragen, so daß dieKermeS,<rußer dem Gebrauch und Nutzen derselben in der Arz-ney, ein beträchtlicher Handelszweig für Spanien ist>«nd solches eine zureichende Aufmunterung seyn mu^olles zur Vervsllkommnerung desselben beyzutragen.
Vierter