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«nd Wasser, z« der innern Arbeit der Pflanzen hinzu,gefügt, zu dem Wachsthum beytragen.
In den Nachrichten der französischen Akademie derWissenschaften finden wir Versuche eines berühmtenEhemisten, das Daseyn dreyer Neutralsalze in dem Ex.tract des Borretsch zu beweisen. Wenn er weiter ge-gangen wäre, und bewiesen hätte, daß eines dieser dreySalze in der Erde, die den Borretsch hervorbrachte,vorhanden war, so würde er das System der Natur-kündiger erläutert, und den Punct, von dem ich rede,aufgeklärt haben. Dieselbigen Nachrichten erwähneneines andern Akademikers, der eine Eiche einige Jahrelang bloß im Wasser erzog. Die daraus zu ziehendenSchlüsse geben sich von selbst.
Um Valladolid und Tortosa sind Millionen Ei-chen, auch Fichten, die voller Terpentin sind, und inweniger Erde und vielem Sande wachsen, in welchemes zu beweisen sehr schwer seyn würde, daß der tausend-ste Theil des von diesen Bäumen so reichlich hervorge-brachten Terpentin vorhanden gewesen wäre; folglichmuß er den Wirkungen der Luft, die sich mit den Röhrendes Wachsthums verbindet, zugeschrieben werden.
Die Gefäße der Wermuth zu Granada theilendem Safte des neben ihnen wachsenden Zuckerrohrs so-gar eine Bitterkeit mit *). In dem königlichen bota.nischen Garten zu Madrid haben alle Pflanzen, diedarinn gezogen werden, einerley Grund und Boden,
und
*) Dowles, aus welchem der Verfasser diesen ganzen Briefgenommen, sagt dieses nicht, sondern: »der Wermuth auf»der Küste von Granada siehet seinen Saft aus eben der»Erde, aus welcher das neben ihm wachsende Zuckerrohr»den seinigen zieht." Und aus dem folgenden Satz läßtsich abnehmen, daß der Verfasser sich falsch ausgedrückthat- U.