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In den Pflanzen, in gesalzenen Wassern, in minerali-schen Wassern und in künstlichen Substanzen.
Nach dieser Ausschweifung wollen wir nun sehen,wie der Salpeter gemeiniglich in Frankreich undSpanien gemacht wird. Von England und Hol«land sage ich nichts, weil dort kein Salpeter verfertigtwird, sondern das, was sie gebrauchen, wird von (Dstrindten gebracht, wo er natürlich in der Erde, so wiein Spanien, gefunden wird, wo ich mit der Lauge ei-Ner salpeterartigen Erde, die an Plähen gesammlet war,wo vielleicht nie ein Baum oder Pflanze gestandenhatte, Salpeter machen gesehen.
In Paris sind siebzehn Salpeterfabriken. Alles,was darinn sowohl als in andern Theilen des Reichsgemacht wird, geschieht nach einer königlichen Verord-nung auf folgende Art: Der Schutt und Unrath vonallen Häusern wird in die Fabriken gebracht, und mitHammern zu Pulver geschlagen. Der Staub wird als-dann in Kufen geschüttet, die auf dem Boden Löcherhaben; die Oeffnung ist mit Stroh bedeckt, damit dieFeuchtigkeit frey durchlaufen kann. Dann wird aufden Staub Master gegossen, welches alle salzige Theileder Materie mit sich fortnimmt. Dieses mit dem Salzgeschwängerte Wasser nennet man Lauge; und wennman dieselbe sogleich kochen ließe, so würde sie einen fck.tigen Salpeter hervorbringen. Dieses zu vermeiden,kaufen die Fabriken alle Holzasche in Paris auf, ausder sie ebenfalls eine Lauge ziehen, die sie mit jener ver.mischen, und so zusammen kochen lassen *). So wie
das
*) Eigentlich scheint eS so bewandt zu seyn. Das Salz,das sie von der Lauge des Schutts erhalten, ist Salpetermit einer Grundlage von Erde: dann wird das fixe Pflan»lenalkall, das aus der Holzasche kömmt, hinzugethan.Dieses Alkali schlägt die Erde der Salpetersäure nieder,nimmt ihre Stelle ein, und bringt wahren Salpeterhervor.