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sehen, daß dieser Kiesel zu Flmtensteinen dient, undganz Madrid damit gepflastert ist. Ich habe in denBrüchen dieses Steins Stücke gefunden, welche vollvon einer Art Agath mit rochen, blauen, weißen, grü-nen und schwarzen Streifen sind, die sich sehr gut schlei-fen lassen, und zu Tobacksdosen dienen. Die Farbendieser Steine sind etwas zufälliges, und verschwindenin der Calcinirung. Keine Saure löset ihn auf, oderbringt-ihn zum Aufbrausen. Calcinirt aber, brennt erstärker Wasser als der wahre Kalkstein, und, mitdem groben Sand bey Madrid vermischt, giebt er ei-nen vortrefflichen Mörtel zum Bauen; aber mit demfeinen Flußsande bindet er sich nicht so gut.
Man sieht in den Steinbrüchen bey Madrid ver-schiedene Spalten, die oft voller Bergkrystall sind. Der-gleichen Krystalle giebt es in ganz Spanien im Quarz,in Sandstein, im Granit, in talkartigem Stein undim Typs. Wir machen daraus den Schluß, daß dasWasser von allen Arten Steine die Erde trennen undwegnehmen kann, welche den Bergkrystall oder dieSteine mit sechs Seiten, die mit dem Stahl Feuer ge-ben, bildet.
Die
Wasser ausi und macht keinen Mörtel. Mit einem Wort,«r besitzt keine von den unterscheidenden Eigenschaften dcSKalkS. In England sind Lagen von Kalkstein mit Schich.le» von Kiesel vermischt, und wahrscheinlich ist es so auchmit den Bergen um Madrid beschaffen, so daß sie Kieselund Kalkstein auS einem Bruch erhalten.
Diese Beobachtung habe ich einem einsichtsvollenFreund feit meiner Zurückkunft nach England zu verdan-ken, und da ich keine Gelegenheit hatte, in der Sache,in Ansehung der Gegenden um Madrid, zu einer befrie-digenden Gewißheit zu gelangen, so habe ich die von Hrn.Borolcs bemerkten Umstände angeführt, in Hoffnung,daß etwa ei» künftiger Reisender in Spanien die Sachegenauer untersuchen werde.