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ihren Glanz verloren haben, ehe sie aus den Handender Steinschleifer oder Juweliere kommen.
Ich komme wieder auf die Steine von Heiians.Wenn man einen so harten, so klaren, so durchschei-nenden Krystall machen will, als verschiedene Edelstei-ne, und glänzender als die englischen Krystalle sind, somuß man sich an einen Fabrikanten der Krystalle wen-den , der die Probe von der Vermischung des Bleyes,mit den Kieseln des FlujseS -Henares calcinirt, mache,und die Fritte mit den andern Ingredienzien nach derVorschrift seiner Kunst verfertige, um dann nach derRegel mit dem Schmelzen zu verfahren. Ich zweiflenicht, daß der auf diese Art gemachte Krystall der klar-ste und durchsichtigste von der Welt seyn würde. Wennman hier aber Flim-glaß machen wollte, so müßteMan mit den Kieseln zu Madrid wirkhschafklicher um-gehen; denn nach dem Maaße, wie man sie gebraucht,werden die Steinbrüche erschöpft, besonders wenn mannicht darauf gedenkt, die Stadt mit einer andern ArtSteine zu pflastern, oder ein andres Mittel von glei-chem Werthe nimmt, da doch die HülfSquellen desmenschlichen Verstandes seine Gränzen haben. Werwürde wohl in Europa sich haben einfallen lassen, daßman eine Stadt bequem und prächtig mit Holz pflasternkönnte? und dennoch sehen wir das täglich in der Ha--vana. Dieses Pflaster würde den Vorzug der Dauer,der Schönheit und der Besonderheit haben; aber dasist auch wahr, daß es wenig Städte giebt, wo man einso hartes Holz zur Hand hat, als in der Havana.
Das neue Pflaster von Madrid bestehet, wie be-reits angeführt worden, in einigen Straßen aus vier-eckigten behauenen Kieseln, von vier bis sechs Zoll breit,und bisweilen noch größer. Irr andern Gassen ist dasPflaster aus von Natur gerundeten noch kleinern Kie-
sein.