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zeborner Peruaner, in Paris gesammlet hatte. DerKönig hatte dieselben angenommen, und ihn zum Auf.jeher darüber ernennet, wie er denn auch die Kostentrug, sie von Paris zu überbringen. Alles ist in einenette und zierliche Ordnung gebracht, und die Ge«macher werden wöchentlich zweymal für das Publikumeröffnet, und außerdem fremden StandeSpersoneN be«sonders gezeigt.
Die Sammlung von Thieren und Vögeln ist Nochnicht groß, kann aber allmählich zunehmen, wenn mandafür sorgt, diejenigen, welche ihre amerikanischen Co-Knien hervorbringen, kommen zu lassen. Es findet sichhier das Ekelet eines Elephanten, der kürzlich in Ma-drid gestorben ist, ingleichen ein ausgestopfter kleineramerikanischer Ochse, den Herr von Buffon Zebu,und die Spanier Zebulo nennen *). Der große Amei-senbär, des Linnens i^rmecopkgg» jubsra, dem dirSpanier den Namen 05 » pglmers geben, lebte 1776in Madrid, und wird nun ausgestopft in diesem Ca-binete aufgehoben» Die Leute , die ihn von BttenosAyres brachten, sagten, er sey von dem Ameisenfresserunterschieden, der nur von Ameisen und andern In-sekten lebte, da hingegen dieser auch vier bis fünf PfundFleisch verzehrte, wenn es in kleine Stücken zerschnit-ten würde. Dieses Thier ist von der Schnauze bis zudem äußersten Ende des Schwanzes zwey Parken **)la»g und zwey Fuß hoch. Der Kopf ist sehr klein, dieSchnauze lang und dünne) die Zunge sieht fast einem
Durm
*) Vor drey oder vier Zähren war ein lebendiger Zebulo zuLranjue». In dem Garten daselbst sind zwey Wasser-behälter. In einem desselben ist ein kleiner Elephant, auSdessen Rüsftl Wasser fließt, in dem andern ein Zebulo.
*') Eine Z)ard hat beynahe iß Brabander und iß- LeipzigerEllen- U.