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Geleites und ei conijo unterschieden sind. In der-Huerra Valenciaria werden Ackerbau und Gärtnerey,wie in der fruchtbaren Provinz Valencia, getrieben,und mir Pferden gepflügt. In dem Tor-rijo gebrauchtman Ochsen wie in Andalusien, und an andern Plä-tzen wird der Boden mit Mauleseln aufgekratzt, wienoch an einigen Orten in Spanien im Gebrauch ist.Man mag hinsehen wo man will, so wird durch einebeständige Abwechselung das Auge ergötzt und das Ge-müth entzückt. In diesem Augenblick sieht man eine»starken Büffel seine schwere Bürde ziehen; in dem fol-genden erscheint das langsame Kameel mit seiner gewicht-vollen Last; und das schnelle Zebrathier hüpft mit sei-nem gestreiften Gewand über die Ebne. Nähert ma»sich dem Landhause, so findet man alle Gegenstände derBequemlichkeit, und in dem Milchhause alle Grade derNettigkeit. Die holländische Kuh genießt einer fette»Weide; die Zuchtstuten beleben die Landschaft unge-rn ein, und die Stalle sind der vortrefflichsten Pferdevoll. Hier werden einige Kameele gezogen, Lasten z»kragen, und viele Büffel, welche Karren ziehen. DerKönig hak einen Stall für die Beschäler, Tafä detMonte genannt. Zu Villa Mayor, drey Meid»von Aranjuez, auf dem Wege nach Toledo, werde»die berühmten Esel, Burros padres genannt, unter-halten. Ein unermeßliches Gewächshaus faßt alle Ar-.ten von Bäumen und Pflanzen in sich. Eine Ceder vor»Libanon, die vor znxmzig Jahren nur ein Zweig war,ist gegenwärtig dreyßig Fuß hoch. Der Garten, Isla(die Insel) genannt, ist besonders schön und ländlich.Der Iudasbaum, den die Spanier Arbol dp Amov
G s (Baum
ligkcit der Cultur. Einen Blumengarten zur Zierde beyeinem Palast oder adelichem Sitz nennen die Spanier Wieim Französische,, M-li».