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Vrteya, Mitglied der königlichen Societät und könig-licher Professor der Botanik zu Madrid, ihm Bey-stand leistet, der auch die Verhandlungen dieser zuTrillo gehaltenen Versammlung durch den Druck be-kannt gemacht hat, aus welchem schön geschriebnenTractat ich folgende Nachricht gesammlet habe *).
Die Bader liegen in einer kleinen Entfernung vondem User des Flusses auf einer Wiese an dem Fuß einesHügels, der durch seine Lage gegen Osten den größtenTheil des Morgens einen erquickenden Schatten giebt.Die Bader sind folgendermaßen eingetheilt:
Das Röniqsbad hat vier besondere Bader, diealle gleich bequem und hübsch mit allem Zubehör verse-hen sind.
Der Grästnn Bad führt diesen Namen nach derGemahlinn des Grafen Eifuenres, Herrn des Orts.Es ist dicht an dem Fluß, aber gut gebauet und sehrfest, um dem Strom widerstehen zu können, auch mitallen Bequemlichkeiten und Vorzügen versehen.
Das Bad piscuia ist vierhundert Schritt von demKönigsbade, und hat diesen Namen erhalten, weil sichdie Armen desselben in Krankheiten der Haut hauptsäch-lich bedienen, in welchen es sehr heilsam ist. Gegen-wärtig wird ein Wohnhaus zum Dienst der Badenden
mit
*) 1°rsts6o 6e Isr sgur» kermsles fie Irilko elcriro äe or-«lenclsc pvr ei Dr. L«limiro Orkezs. /Vlsäriä 177g.Der gelehrte Doctor Ortega war vor einigen Jahren inEngland, wo er wohl bekannt ist. Außer den Wassernwerden auch die von Ribaa, nicht weit von dem BergeNucstraSenora ve Nuria, nahe bey den Pyrenäen vonRatalonic», im Frühling und Herbst, besonders von Per-sonen, die mir dem Stein beschwert find, fleißig besucht,ingleichen der Brunnen von Patern« in den GebirgenLlpnjaren ju Eranada, welcher aguaz sgriss, der Sauer«brunn, genannt wird.