Buch 
Johann Talbot Dillon ... Reise durch Spanien, welche wichtige Beobachtungen aus der Naturgeschichte, über den Handel, die Fabriken, den Ackerbau, nebst einem Auszug der merkwürdigsten Sachen aus Don Guillermo Bowles Einleitung in die Naturgeschichte und physikalische Erdbeschreibung von Spanien enthält
Entstehung
Seite
109
JPEG-Download
 

- ISA

ger, als bch Versuchen mit kleinen Quantitäten, irrenkonnte. Es wurde ferner beobachtet, daß von den 2; ^Gran fixen Theilen, die sich in einem Pfund Wasserbefinden, beynahe vierzehn Gran gemein Salz, dreyGran Selenitsalz und acht und ein halber Gran ver-zehrender Erde sind. Um größerer Genauigkeit willenwollen wir es folgendergestalt ausdrücken:

' 1 Gran gemein Salz,

Gran Selenitsalz,

LLsss Gran verzehrende Erde.

Gleiches Verhältniß mit einer sehr geringen Abwei-chung wurde auch von Don Manuel Joachim En-rique; de paiva, königlichem Demonstrator deschemischen Laboratorii zu Loinibra in Portugal,beobachtet.

Dr. Ortega bemerkt, daß dieses Wasser so leichtist, daß es mit destillirtem Wasser, dem reinsten, daswir kenüen, verglichen werden kann, daraus man destoleichter auf seine Wirkungen schließen kann — ferner,daß die Hihe des Wassers der HiHe des Bluts einesgesunden Menschen nicht gleich sey, und dem laulichtenGrade, der von den Aerzten in künstlichen Bädern vor-geschrieben wird, nahe komme.

Das Bad der Prinzessinn ist das kräftigste, wenig-stens hat es das meiste Phlogiston, und ist daher denKrankheiten, wo die Wirksamkeit dieses Princips ver-langt wird, angemessen. Das Königsbad und derGräfinn Bad haben kaum etwas von phlogistischemDunst. Diese Veränderung macht sie den Badendennoch angenehmer, und in verschiedenen Krankheitenheilsam. Hingegen das Piscinabad führt hauptsächlich,eine Menge Phlogiston bey sich, und ist für die Krank-heiten der Armen, wie schon angemerkt worden, beson-ders dienlich. Endlich si> sind die beyden Theile von

Phlo-