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riet. Ersterer gieiig in die Gebirge von Avi'la, unvletzterer in die Bezirke von Andalusien; und es fandsich, daß Spänien allein Manna genug liefern könnte,ganz Europa zu versorgen, und daß es dem kalabri-scheu aus dem Königreich Neapolis an Güte gleichwäre: denn es wurde nicht nur in oben gemeldeten Ge)genden eine unglaubliche Quantität gesammlet, wo eSin den Hundstagen erzeugt wird, sondern man fand esauch in den Gebirgen von Asturien, (Halizien,Cueuca, Arayonicn und'Racalonicn, wo bishergar kein Gebrauch davon gemacht war H.
Von hier kömmt man über ein ungleiches Erdreich,wo sehr viel Hopfen und Klcrtenkraut wächst, daß dasLand davon ganz bedeckt seyn würde, wenn man nichtauch sogar die kalkichten Hügel bebauete, deren Felsensich in eine weiße fruchtbare Erde auslösen. Bald dar-auf
*) Manna ist eine Maare, die in der neuern Arzncykunstals ein sanftes Abführiingsmittcl, das die ersten Gängereinigt, sehr gebraucht wird ; gegenwärtig ist es ein be-trächtlicher Handelsartikel geworden. Es gehöret zu denHarzen, die aus dem Saft eines Baums schwitzen, sichmit einigen salzigen Lufttheüchen vermischen, und zu sol-chen Stücken, in denen es zu uns gebracht wird, ver-dicken. Das kalabrische Manna wird nicht von Ciströs-lein, sondern von den Zweigen des Espciibaums ge-lan»nket, und Robert More zu /!.invley in der Graf-schaft Salop versichert uns, daß die Neapolitaner vieleMittel wissen, das Ansehen des Manna nachzumachen,und daß das gewöhnlichste eine Mischung ven glauben»schein Salz und Zucker mit einem wenigen Manna ist.Es bringt dem Könige eine so große Einnahme, und erist so eifersüchtig darauf, daß die Gehölze während derJahrszeit von Soldaten bewacht werden, die auf dasVolk, das hineingeht, Feuer geben, und die Todes-strafe steht auf das Skehleo desselben- -- kol» viftio-ob commerce.