Pos, «hält in seinem Lauf durch die Thaler verschiede»nen Zufluß, wird ansehnlich, wenn er an die Gränzenvon Alarm kömmt, und nachdem er viele offne frucht,bare Gegenden beucht hat, fließt er die Stadt Tor»rosa vorbey, wo er eine Schiffbrücke tragt, und fälltbey den Alfaque-Inseln in das mittelländische Meer.Wegen vieler Klippen und Untiefen ist er nicht weiterals bis Torrosa, und auch nur da für kleine Fahrzeuge,schiffbar.
Nahe bey dein Ursprung des Ebro ist ein kleinersalzigter See, aus welchem, so wie nahe bey dem U»sprung des Tago, auf eben die Art, wie zu Guy-puscoa, Salz gesotten werden könnte. Im Winterist dieser See niit wilden Enten und anderm Wasserge-flügel bedeckt. Das Land umher ist gut mit Wildpretversehen. Rebhühner, Wachteln und Hasen giebt esim Ueberfluß, und in den Gebirgen sind Bären. DieWiesen bringen die gewöhnlichen Pflanzen hervor, als;die runde Osterlucey, wilde Stachelbeeren, Gelbwurz,Eisenkraut mit Petersilienblättern, Reinweide und Hah-nenkamm; von aromatischen aber nur Poley. DieBuchen sind hier herum häufig, sie tr agen eine Frucht,welche drcyeckigt, als eine Nuß, oder vielmehr als eineEichel ist, und einen weißen ölichten Kern von einemangenehmen Geschmack enthält; die Einwohner verste-hen aber nicht, wie in Frankreich, das Oel heraus»zuziehen *). Sie sammlen die Frucht, wie in Estre-madura die Eicheln, indem sie in die Bäume steigen,und sie mit Stangen herabschlagen. Die Schweinewerden damit gefüttert. Gepreßt und Kuchen darausgemacht, geben sie ein vortreffliches Futter für die Kühe,wenn sie mit Wasser »«mischt werden, und thun große
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*) Vor einigen Jahren wurde in England ein Versuch ge-macht, aus den Buchen Oel zu ziehen, aber es gelang
nicht;