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geredet wird, ist biscayisch, welches zuverlässig eineMuttersprache, die so alt als das Land ist. Sie klingesehr angenehm, und wer sie versteht, versichert, daßsie voll Ausdruck ist.
Alle Einwohner der Gebirge sind ihrem Vaterland«sehr zugethan; ohne Zweifel kömmt dieses von den lie-genden Gründen, die sie durch die Theilung der Lände,reyen darin,, besitzen. Die Biscayer haben dieß Ei»genthümliche an sich, daß sie ihre Hügel für das ang«.nehmste Land von der Welt halten, und als den eigen»khümlichen Boden einer Nation, die von den allerer,sten Einwohnern Spaniens abstammet, betrachten.Dieses Vorurtheil ist dem Lande sehr Vortheilhaft; dennes flößt ihnen Vorstellungen ein, und treibt sie zu Ar.beiten, die über ihre Kräfte zu gehen scheinen, und ineinem so kleinen und rauhen Lande, wo der Ackerbaunicht viel einbringt, und nur wenige HandlungSzweigesind, nicht erwartet werden können. Ich weiß keinengrößer» Beweis ihrer Betriebsamkeit anzuführen, alsdie schönen Landstraßen, die zur öffentlichen Bequem»lichkeit und zum Besten der Handlung in der Herr»schaft Biscaya von Bilbao bisRastilien, und inden Provinzen Guypuscoa und Alava von Rasti-lieir bis auf die französische Gränze angelegt sind.Wenn man den Weg über den fürchterlichen Berg vontvrduna siehet, so muß man in Bewunderung und Er»staunen gerathen.
Die Sitten und Gebräuche der Biscayer haben s«vieles mit den alten Iren gemein, daß dadurch dieMeynung, daß die Iren von ihnen abstammen , be-stärkt wird. Männer und Weiber gehen zum Ver-gnügen wallfahrten, und kommen haufenweise von ent»fernten Orten zu den Kirchen ihrer Schutzheiligen. Aufdem Wege belustigen sie sich mit Singen und Tanzen,
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