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der zufälligen Vereinigung der unsichtbaren Theilchen,'welche die Feuchtigkeit, wie eine Ausdünstung, auf si»viele vcrschiedene Arten von sich läßt und abseht. Ei-nige ditser Krystallisationen hangen an der obern Höh«lung mit der Spitze in der Luft; andere, die aus demBoden hervorkommen, stehen empor» Bey andernstützt sich der Fuß an einer der Seitenwande, und vielefüllen den Raum der Spalten ganz aus. Es giebt ei«nige, deren Basis mit dem Gesteine des Ganges einenKörper ausmachen, und andre, die man mit dem Fin»ger ablösen könnte. Man-sieht krystallisieren Spath,der in einer harten Quarzlage erzeugt wird, und manfindet krystallisirten und milchfarbenen Quarz über einezarte Materie. Bisweilen trifft man eine Quarzlageüber eine Spathlage an, in welcher man harte Krystallefindet, die mit andern nicht harten vermischt sind.
So wahr es ist, daß unter den Krystallen in Be-ziehung auf den Ort, wo sie gefunden werden, und aufdie Materie, woraus sie zusammengesetzt sind, der Un«terschied groß ist, so gewiß ist es, daß sie in der Ge-stalt und Farbe noch weit mehr abwechseln; denn manhat deren, die drey bis sieben Seiten haben. Es giebtrund erhabne und rund hohle wie der Feuerstein; eSgiebt platte, gleiche, und so dünne als ein Blatt Pa-pier. Es giebt würfelförmige, es giebt runde wieTrauben, und andere, die so lang als eine Nadel sind.Man findet solche, die wie Hagel, und solche, die wieSchneehäuflein und Eisschollen sind» Endlich giebt esmilchweiße, gelbe, schwarze, kastanienbraune, choco-latfarbige u. a. Alle diese Krystalle sind rein, das ist,sie bestehen nur aus Erde und Wasser, und aus derMuthmaßung eines Metalles, daö die gefärbten fär-bet; und wenn es der«, giebt, die ein wenig Säurebey sich führen, so wird man finden, daß diese Saureaus den drey erwähnten Materien vermischt ist.