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Viele glauben, daß Erzgruben nur in unfruchtba-ren Gebirgen angetroffen würden, aber die Mine vonla platiila beweiset, daß diese Meynung irrig sey;denn ob sich das Metall gleich in einer so geringen Tiefbfindet, so ist das Erdreich doch mit Pflanzen bedeckt.Zu Almadcn bey dem Quecksilberwerke ist es eben so;dort wachsen sogar in dem Bezirk der Oefen mehr alsvierziger!«) Pflanzen mitten unter den schweflichtenDünsten, auf eben die Art, wie sie in andern Gegen,den wachsen, wo keine Bergwerke sind. In dem Be.zirk von la placilla, wo Arsenikadern sind, die nichtüber einen Fuß tief in der Erde liegen, wachsen be.ständig folgende Bäume und Pflanzen: Eichen, Stein-eichen, Weißdorn, Wachholder, Ciströölein, wildeRosen, Phlomis, fremder Lavendel, Salbey, Ros-marin, Sonnengünsel, Bibernell, Poley, Goldwurz,Eoronille, Glockenblume, weiße Iacobsblume, Schwer-te! , Hörnermohn, Knabenkraut, Ornithogalon oderdie Muscatenhyacinth, Milchkraut, und über dreys-fig andre Arten, die im Korn, auf den Wiesen, ander Landstraße, und selbst am Strande wachsen. Dieniedrigen Gründe sind ebenfalls mit Grase, so wie dasübrige Land, bedeckt, und dienen den zahlreichen Heer-den, die in dem Gebiet von Molina weiden, zumFutter.
Diese Beobachtungen kann man in andern Landernebenfalls anstellen. Die Minen von St. Marie inFrankreich sind an einigen Stellen mit Steineichen,Fichten, Aepfel-, Birnen-, Kirschen-und Pflaumen--auch andern Obstbäumen bedeckt. An andern Stellenwachsen gute Futterkräuter, und ein Theil des Bodensist beackert und tragt Korn. Und das alles wächst aufeinem Erdreich, das nicht über zwey Fuß tief ist, un«ter welchem die arscnik- und schwcfelarrigsten Frlsen al.
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