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land ist eine Schmaltfabrik, welche ich 1755 mitDon Joseph Augustin de Llano ausdrücklich be-sähe , um mich in der Bereitungsart dieser Materie zuunterrichten. Diese sehr ansehnliche Fabrik hat Müh-len, das Metall zu mahlen, eine große Anzahl Oeseumit Sct-ornsteinen , den Arsenik, der von dem Koboldausdunstet, und besonders verkauft wird, aufzufangenund zu verdicken. Es sind auch Trockenkammern, diabestimmt sind, mehr als zwölf Arten Pulver von ver-schiedenen Schattirungen und zu verschiedenem Ge-brauch dienlich zu trocknen, u. s. w. Aber hier ist derOrt nicht, von dieser Fabrik eine umständliche Beschrei-bung zu geben *).
Vier
*) Da man seine Begriffe über eine so schätzbare Cache,als der Kobold ist, nicht zu sehr erweitern kann, so fügeich hier aus Cronstedls Versuch einer Mineralogie dieMerkmale hinzu.
Der Kobold ist der Farbe nach weißgrau, fast wieein gehärteter feiner Stahl.
Hart und brüchig, wie auch feinkörnig im Bruche;daher ist er auch, wie man zu reden pflegt, matt undohne Glanz.
Seine eigenthümliche Schwere ist gegen deS WasscrSSchwere üo» : rooo.
Er ist'feuerbeständiq, und wird, wenn er verkalket,schwarz. Das Koboldglas hat eine blaue etwas wenigviolette Farbe, welche unter allen Farben die feuerbestän-digste ist.
Vom eonccntrinen Ditriolöl, Scheide- und König-wasser wird er aufgelöset. Die Auflösungen haben einekoche Farbe Der Koboldkalk wird durch eben diese Auf-lösungsmittel solvirt, auch vom flüchtigen Alcali und den;Salzgeist.
Mir dem Arsenikkalke während des Röstens vereinigt,erhält er eine röche Farbe. Doch geschieht dieses nichtbey einem gewaltsamen, sondern vielmehr bey einem ge-linden Feuer. Die Natur bewerkstelligt dieses durch dieVerwitterung. Drr Kodoldkalk heißt alödann Kobold.
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