sg6 l ^
denen Graden der Feine. Ich ließ sie trocknen, undhakte mit den zurückgebliebenen zwey Unzen grobenStein, die nicht durch das Sieb gehen wollten, vie-rerleyArten Staub. Ich untersuchte sie durch ein Mi-croscop, und erkannte, daß sie alle aus einem feinenSande von verschiedener Größe bestünden, der mitStäubchen von Körnern vermischt war, die am mei-sten in dem Mörser zerfallen und zerschlagen waren, undwelche man von den andern, die ihre Spitzen und Win-kel hatten, ganz gut unterschied. Hierauf untersuchteich den trocknen Schaum. Er war sehr weich anzu-fühlen, und knirschte nicht zwischen den Zahnen. Ichlegte ihn überdem auf einen Spiegel, beobachtete ihnsorgfältig, indem ich ihn auf tausenderlei) Arten mitdem Messer von einander theilte, und sahe, daß eswahre Erde war. Meiner Meynung nach dient die,selbe zu einem Harz oder Kitt, die Sandkörner, wel-che den harten Quarz, der mit dem Stahl Feuer giebt,ausmachen, zu verbinden. Um mich in diesem Sandi!nd Kitt, ungeachtet meiner Gewohnheit, diese Ma-terien zu besehen und zu untersuchen, nicht zu irren,machte ich folgende Probe. Ich nahm einen wahrenKieselstein, zermalmete und siebte ihn, ließ ihn kochen,und verfuhr mit dem Aufgießen genau wie mit demGolderz. Ich fand, -aß die Staubkörner, welche ichdurch ein Sehglas betrachtet, fast durchscheinend wa-ren, und in nichts dem wahren Sande glichen, undda sie keinen Schaum ausgeworfen hatten, so machteich daraus den Schluß, daß keine bindende Materiedarin» sey. Ich wiederholte diesen Versuch mit weis-sein Spath, davon jedes Korn die Figur des Spathsbehielt, und keinen Schaum «zab. Endlich zerstampfteich feinen Sand, und machte ,damit Lrnsuch, und der Sand warf keine.» Schaum. Ich machtemit rundem Quarz, mit kleinen dunkeln Körpern, und
andcr;r