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Johann Talbot Dillon ... Reise durch Spanien, welche wichtige Beobachtungen aus der Naturgeschichte, über den Handel, die Fabriken, den Ackerbau, nebst einem Auszug der merkwürdigsten Sachen aus Don Guillermo Bowles Einleitung in die Naturgeschichte und physikalische Erdbeschreibung von Spanien enthält
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vonSeyovicn beweiset uns besser, als irgend ein WerkDes Alterthums, zu welchem Grad der Vollkommen-heit die Baukunst bey den Alten gelangt ist. DieseWasserleitung, welche so vielen Jahrhunderten Wider-stand gethan hat, wird ohne Zweifel die Bewunderungder spätesten Nachwelt bleiben. Ich will mich hiernicht bey der Untersuchung aufhalten, wer der Urhebereines so schönen Werks gewesen ist; sein Name stehtmit meinem Gegenstände in keiner Beziehung. Ichwill nur anzeigen, daß diese Wasserleitung auswendigaus Granitsteinen besteht, und der inwendige Theil eineMasse von dünnen und vermischten ohne Ordnung zu.sammcngefügten Steinen ist, die jetzt ein härteres undfesteres Ganzes ausmachen, als Granit sogar ist.

Alle auf der Fläche des Erdbodens zerstreuete Ma-terialien finden sich zu Gegovien vereinigt. DieserOrt hat den Vorzug, daß er sie von der besten Be-schaffenheit besitzt. Dahin gehören die Graniten vonverschiedener Art, der graue Sandstein, der nicht kalk.artige Stein, der Schiefer, der Marmor, der kalk-artige Stein, der Kalkstein, der GypS, der Thon,welcher zu allen Werken von gebrannter Erde dienlichist, und drey Arten Sand. Ich kann es nicht unter,lassen, von allen diesen Gegenständen Nachricht zu ge.ben: doch will ich mich so kurz als möglich fassen, weilmeine Absicht nur ist, die Künstler zu unterrichten;denn zu einer chemischen Auflösung derselben müßte einewissenschaftliche Abhandlung verfertigt werden, die nurvon Gelehrten verstanden werden würde: ich wünscheaber mehr nützlich zu seyn, als die Neugier zu beftie.digen.

Zuvörderst rathe ich denjenigen, welche bauen las.fen, sich hauptsächlich um die Beschaffenheit der Ma-terialien, welch« ihre Baumeister gebrauchen, zu be.

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