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Johann Talbot Dillon ... Reise durch Spanien, welche wichtige Beobachtungen aus der Naturgeschichte, über den Handel, die Fabriken, den Ackerbau, nebst einem Auszug der merkwürdigsten Sachen aus Don Guillermo Bowles Einleitung in die Naturgeschichte und physikalische Erdbeschreibung von Spanien enthält
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310
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Paular bricht, nicht am wenigsten schätzbar. Einejede Marmorart, von welcher Farbe sie seyn mag, und-b von einer oder mehreren Farben, laßt sich calcinirenund in einen guten oder schlechten Kalk verwandeln.Auch durch Aufbrausen (effervel'cence) löset er sichauf; lind die Luft entgeht durch das Berühren einersküssigen Säure. Die Schwarze des Marmors entstehtentweder aus der Vermischung mit einer fremden Erde,die sich bey der talkartigen Materie findet, oder ausder Lage und Bildung ihrer Theile, die alle Stralendes LichtS verschlucken; und dann verschwindet die Farbe,wenn man den Marmor stampft; oder die Farbe ent-zieht auch aus einem schwarzen Harz, das man fühlt,»venn man den Marmor reibt. Nachdem ich diese dreyErfahrungen gemacht hatte, fand ich, daß die schwarzeFarbe des Marmors von Paular aus einer Vermi-schung mit ein wenig Thonerde entstünde, die ihn zumKalkbrennen untauglich machte; dagegen aber ist erzum Bauen, zu Tischen u. s. w. vortrefflich, weil ersich durch die Verbindung und Gleichheit seiner Theil«chen schön poliren laßt.

In den Gegenden von Gegovien giebt es dreyArten von Sand. Der erste ist grobkönigt; und manvermischt ihn mit Kalk, Mörtel daraus zu machen;der zweyte ist ein mittlerer Sand, der mit dem Salzder Soda oder Barille geschmolzen und zu Verferti-gung der Krystalle zu Gr. Ildefonse gebrauchtwird; und der dritte ist ein feinerer Sand, besten mansich zu der ersten Polirung der großen Krystalle bedient,die man nachher mit Schmirgel nochmals polirt, undendlich mit Almazarron *) die letzte Hand daran legt,

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Almaiarron, welches auch Almagre genannt wird, istdie rubrios lqbrUü, der rothe Ocher, oder Nöthe!« u.