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sehung der Zugvogel ziehen will, welche einzig und al-lein vom Geruch geleitet alle Jahre an den Ort wiederkommen, wo sie das vorige Jahr waren»
Die fünf Arten Vogel, welche jährlich nach Bistcaya kommen , ziehen aus Africa weg, -wenn die un-erträgliche Hitze sie zu Veränderung des Klima zwingtweil alsdann die Früchte vertrocknen, die Bäche versie-gen , und die Ameiftn, die Delicatesse der Lhim-Dos, sich verkriechen. Alsdann ziehen diese VögelÄber die Meerenge, gehen nach Andalusien, und thei-7en sich in Stämme oder Famillen, um sich in ganzSpanien zu verbreiten, und jederStamm chcht dannsein Vaterland auf. Die in Andalusien und in desSierra Morena geboren sind-, bleiben da. Siepaaren sich, und machen ihre Nester an den Orten, wosie Stauden, Früchte, Wasser und Ameisen finden.Der Schatten des Heidekrauts ist ihnen sehr ange-nehm, sie haben alle Augenblicke Durst , die Körnersind ihr Brodt, und die Ameisen sind ihnen die leckersteSpeise. Wenn ihnen beydes anfangt zu fehlen, wel-ches allemal von der Hitze abhängt, so stiegen sie inZwischenzeiten nach gemäßigtem Oertern. Mit dergrößten Schnelligkeit durchstreichen sie die Ebnen vonMancha, wo sie weder Schatten, noch Wasser, nochsonst etwas finden, und langen im August in Biscapsan, um welche Zeit der wilde Maulbeerbaum , dieRainweide, die Färberröthe, der Holunder, das Geis-blatt, der Feigenbaum und die andern Pstanzen inBlüthe stehen. Sie kommen inaqer Und von der lan-gen Reise abgezehrt an, aber nach vier Tagen sind sieso fett als der Steinbeißer oder Ortokan. La Man-ch« ist für die Vögel eine Wüste, und Arabien undBifcaya ihr Paradies.
Wenn von dem Wasser im Herbst die Samenkör-ner ansangen zu faulen, und die Ameisen sich zu ver-
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