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Johann Talbot Dillon ... Reise durch Spanien, welche wichtige Beobachtungen aus der Naturgeschichte, über den Handel, die Fabriken, den Ackerbau, nebst einem Auszug der merkwürdigsten Sachen aus Don Guillermo Bowles Einleitung in die Naturgeschichte und physikalische Erdbeschreibung von Spanien enthält
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43
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und den Künstlern ein Modell eines Zwickbohrers, dieMetalle zu durchbohren, geben. Denn der Rüssel derHeuschrecke ist das alles.

So tauglich dieses Werkzeug ist, in die härtesteErde zu graben, so würde doch die Heuschrecke ihr Nestnicht bereiten können, wenn sie nicht andere Mittelhätte, es fest zu machen, und ihm eine zu seiner Be-stimmung dienliche Form zu geben. Es ist nicht ge-nug, daß sie die Erde durchbohre, sie muß auch mauern,und eine hohle Säule verfertigen, und dazu bedarf sieeines flüssigen Harzes, um die zu ihrer unterirdischenWohnung nöthigen Theile zu verbinden, und hart zumachen. Dieses Harz muß drey Eigenschaften haben.Es muß sich im Wasser nicht auflösen, damit der Re-gen die Brüt nicht ersaufe; es muß der Sonnenhitzewiderstehen, denn wenn es schmelzte, so würde dasHauö zusammenfallen, und die Einwohner vergraben;«6 muß auch im Winter der Frost keinen Eindruck dar-auf machen, weil die Wände, wenn sie einfielen, dieEyer zerdrücken würden. Die Heuschrecke ist mit derMaterie, welche diese Eigenschaften an sich hat, über-flüssig versehen; und das ist eben der klebrigte Saft,den sie, wie gesagt, in der an der Wurzel des Rüffelsbefindlichen Blase einschließt, und vermittelst desselben,als einer Sprühe, nach Gefallen auölassen kann.

Wir kennen die Materialien, nun wollen wir sehen,wie sie solche gebraucht.

Sobald das Männchen die Eyer befruchtet hat,sucht das Weibchen ein unfruchtbares hartes Erdreich,sie hineinzulegen, damit sie den Stößen der Haue undder Pflugschaar nicht ausgesetzt sind. Wenn auch Mil-lionen Heuschrecken auf ein bebauetes Feld fielen, sodarf man nicht besorgen, daß eine einzige ihre Eyer dar-in» legen wird; wenn aber ein auch noch so kleiner un-bebaut