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unzählichen Bächen bewässert werden, haben vielleichtehemals einen sehr angenehmen Anblick gemacht.
Man muß zwischen der Vera de plasencia unddem Valie de plasencia einen Unterschied machen.DaS Thal erstreckt sich von der Stadt bis nach dempuertc» de Tornavacas, in einer geraden Linie vonOsten nach Norden, neun Meilen lang, und ist so eben,daß man den ganzen Umfang vor sich sieht, bis an denPaß, wo das Gesicht von hohen Bergen eingeschlossenwird, die auf der Rechten die Vera und Valle schei-den. Auf der Linken sind die Hügel nach dem Thal undder Landstraße nach Banos, und endlich kommen dieGebirge von Tornavacas, deren hohe Gipfel immermit Schnee bedeckt sind.
Die zu dem Thal gehörigen Dörfer sind: Aspe«rilla, Lasas del Lastanar, Ll Torno, ValdeAstilla, Cabrero el Rebollar, Navaconcejo,Eabezuela, Badillo und Xerre, von dem der Flußden Namen hat, so wie der Paß von Tornavacas:aber gegenwärtig ist jeder Zweig des Landbaues in denschlechtesten Umständen; man sieht nicht einmal einenPomeranzen, oder Citronenbaum, außer zwey bis dreyverdorrte in dem Kloster von Ganca Cruz de Ta-billa, wo das Land eine Wüste ist; und was noch är-ger ist, so sind die Gebirge und Pässe voller Mörderund Räuber, zum großen Schrecken der Einwohner undReisenden. Die Vera ist nichts besser, und giebt dentraurigsten Anblick, den man sich gedenken kann. Un-ter den vielen Versuchen, die Würmer, welche die Ka-stanienbäume verderben, auszurotten, war Feuer dasletzte Mittel; und dieses brauchte man so, daß die ver-sengten und halb verbrannten Bäume nun den Eichengleichen, die Jupiter mit seinem Donner gerührt hat.Ihr ganzer Landbau! schränkt sich auf das Pflanzen ei-
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