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zufälliger Weise das Erz an, als er seine Felder be-pflügte; da ihm der Glanz desselben auffiel, nahm er«6 mit zu Hause, nachdem er den Ort sorgfältig bedeckthatte, und gieng nach Gevilien, wo er hörte, daßes ein kostbares Erz sey. Dieß soll im Jahr 1509bald nach der Entdeckung von America durch Lo-lumbus geschehen seyn, lind wird für die älteste Nach-richt, die wir von dieser Mine haben, gehalten. Diewundervollen Nachrichten, die täglich aus Americavon den neuentdeckten Minen einzulaufen pflegten, nehstder wenigen Nachricht, welche Delgado zu Haufe ein-ziehen konnte, begeisterten ihn mit eben der Hitze, alsst viele seiner Lanvesleute, und bewogen ihn, dahin zugehen, um sich weiter unterrichten zu lassen, und nach.dem er alles mögliche Licht von den americanischenBergleuten erhalten hatte, so kam er wieder nach Spa-nien zurück, eröffnete dem Hose die gefundene Minevon Guadalcanal, erbot sich, sie auf seine Kostenzu bearbeiten, und hielt um Erlaubniß an. Ob mangleich vermuthen sollte, daß er seine Absicht erreicht ha.ben würde, so sagt uns doch die Geschichte weder vonihm noch von seinen Erben etwas; und was noch son.derbarer ist, so schien die Mine zur Zeit Philipp desZweyten keinen Eigenthümer zu haben; welches zuverschiedenen unter seiner Regierung unter dem TitelGrdenanzas de N?inas gegebnen Gesehen Anlaßgab, die in dem von ihm herauögegebnen Recopila.-cion oder Gesetzbuch gefunden werden, und in Anst»hung der Minen die einzigen ReichSgesetze sind.
Die Fngger von Augsburg erhielten von Phi-lipp dem Zweyten über diese Mine einen Freybrief,nachdem sie einige Zeit für königliche Rechnung darin»gearbeitet hatten. Der Hauptschacht derselben erhieltden Namen pozo rico, der reiche Schacht, und bliebin den Händen der äugger und ihrer Erben bis i6zz.