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und werden mit besonderer Ehrerbietung betrachtet.Man sagt, daß, wenn sie in einigen Gegenden vonSpanien nicht am Agathen-Tage (den 5 Februar)sich sehen lassen, der Pöbel nach ihnen mit Steinenwirft, wenn sie kommen, und sie vertreibt.
Die Stiftskirche von Sevilien ist ein schönes go-thisches Gebäude, mit einem zierlichen Thurm, aufwelchem die Wetterfahne oder Giralda die Figur einesFrauenzimmers vorstellet, die sich mit jedem Windedrehet. Dieser Thurm wird für eine der größten Sel-tenheiten in Spanien gerechnet, und ist höher als St.Pauls Kirche in London *). Die erste im Reichgemachte Glocke wurde im Jahr 1400 in GegenwartKönigs -Heinrich des dritten auf diesen Thurm ge-bracht; da die älteste Glocke in England, die einenziemlich guten Klang hat, in den Palast zu Hamptoncourr sich befindet, und vom Jahr 1540 ist **).
Nichts ist angenehmer, als wenn man die Gegendum Sevilien von diesem Thurm betrachtet. Ihreschönen und fruchtbaren Ebnen, ihre anmuthigen Gär-ten und Pomeranzenwälder geben uns eine Vorstellungvon ihrer Fruchtbarkeit und Vergnügen. Dazu kömmtder Fluß Guadalquivir, der die Schiffe bis an dieMauern der Stadt bringt. Doch kann kein Schiff von
engli-
*) Dieser schöne Thurm ist 450 Fuß hoch; St- Pauls inLondon ^44; Sk. Markus in Venedig gg/; der Thurmtu Salisbury 400, und St. Peters zu Rom 4Z2. DerReisende, der den Thurm zu Sevilien beschauet, wirdfolgende Stelle aus dem Don Quixot verstehen: Ons verine mruiöo, gue kuelle s ciesallsr 2 sguell» ssrnols K»-Asnra äe 8eviIIa, Llsmsös la tnrallla gue eltan vülienrs^ suerle corno kecb» 6e bronre, ^ iin muclsrse 6e unluZsr er la msr movible volroris rnvAer llel mun6o.
**) S- Obsei vaiionr 011 clockr b^ rbe blon Oslner Lsr-riiiLton in Vol. ok rbe /VrcIiseoloZis.