Liebe und der Genehmigung des Willens, diese Kapelle
und Monument errichten *).
Zu
*) In dieser Inschrift scheint ein Irrthum zu seyn- Is.hann -Harcingron war es, der zuerst von Jacob demersten r z„m Baron Harrington vonExton ernennetwurde. Er starb zu worms in Deutschland. SeinSohn Johann überlebte ihn nur einige Monate; ich^finde auch nicht, dast Eir Wilhelm Sivncy von Pe»-shurst in 2?>circ die Pairschaft erhalten, obgleich seineNachkommen den Titel von Discount Liste und Baronvon Penshnrst geführt haben.
Donna Juan» ve Feri» war die einzige Tochter SirWilhelm Dormecu von seiner ersten Gemahlinn Mari»Sidnef, deren jüngste Schwester Mutter der Margare.ta -Harringeo» war. Sie war Ehcendame der KöniginnMaria, und als der Graf von Feri» als Gesandter Phi-lipps des zweyten an die Königinn in ibrer letzten Krank-heit nach England kam, so wurde er iu diese Dame ver-liebt und heirathete sie, und zcuate mit ihr einen Sohn,der den 28 September i;;y zu Mechekn geboren wurde.Acht Jahre hernach wurde der Graf zum Herzog gemacht,und starb 1571. Gegenwärtig ist das Haus ausgestor-ben. Ein Gemälde der Herzoginn von Feriq, das vonder Hand des Sir Anton More seyn soll, hat Herr vonSali« in Besitz- Sie ist wie eine Nonne gekleidet, mitder Inschrift: I). vormer l-'erise Oucists Viäus I).6omesti Luarer äe kiZuelva 7 Oorsov» b'eriae Oucir>^er. g;. I). 1572. Da sie sich ein Jahr nach ihres
Mannes Tode ins Kloster begeben hatte, so ist dieß viel-leicht die Ursache, warum sie auf der Inschrift des Mo-numents zum Gedächtniß ihrer Nichte, Margaret» -Har-ringron» die vermuthlich mit ihr nach Spanien gieng,den Titel einer Herzoginn nicht angenommen hat. DerJesuit Rubadeneira, der mit dem Grafen von Feria alssein Capcllan nach England kam, hauptsächlich in derAbsicht, für seinen Orden einen Aufenthalt auszuwirken,fuhr in feiner Ergebenheit gegen die Herzoginn von Feriafort, und eignete ihr den zweyten Band seiner Geschichteder Heiligen zu, die aus Madrid den 15 Junius 1608datirt ist. Diese Nachricht habe ich meinem würdigen
Freun-