7'l.—- » »2Z
solcher Steine ist, entstanden. In dem Bette dieserFlusses sind auch verschiedene runde Steine mit weißeniGlimmer. Man erkennt, daß diese Steine von derAuflösung des Hügels ihren Ursprung haben.
Wie ich einst zweyhundert Schritte von der Stadt(Almeria) spazieren gieng, sah ich das Meer fünfzigbis sechzig Würmer, von vier bis fünf Zoll lang unÜeinen Zoll dick, halb todt ans Ufer werfen. Unter demBauch hatten sie fast kreisförmige Nieren, und der Leibwar in Ringeln zertheilt. Ich ergriff einen mit de»Hand. Er ließ eine Feuchtigkeit von sich, die alles>was sie berührte, purpur färbte. Ich schnitt den WurmIn acht Stücke; alle gaben diese Feuchtigkeit von sich/die im Ganzen wohl einen Eßlöffel voll von dem ein-«zigen Wurm betrug. Diese Entdeckung erinnerte mich,daß es drey Thiere giebt, die den Purpursafk enthalten,der die von den alten Morgenlandern so hoch geschaßteFarbe giebt, daß sie die Purpurzeuge mit Golde auf-»wogen: die gemeine Mure/:, eine kleine Muschel/die gemeiniglich am Grunde des Meers bleibt; derNautilus, der vermittelst einer Floßfeder, die ihmzum Segel dient, oft auf der Oberflache des Meersschwimmt; und der Wurm ohne Schale, den ich,eben!beschrieben habe.
In dem Hofe 'eines Hauses zu Almeria bemerkt»ich einen so hohen und belaubten Baum, als eine hoheEiche. Wenn die Frucht dieses Bauchs im Waffe»aufgelöset wird, so giebt sie eine zum Schreiben dienlich»Dinte. Im Lande wird er der Dintenbaum genennekIch glaube, daß er eine Art Acacie, und von einigen.Seefahrern aus America herübergebracht ist. DieFrucht scheint mir gut, die Farben in der Färberey au^einander zu setzen und beständig zu machen»
Ich reisete von Almeria ab, den berühmten BcrzKlabres zu besehen. Unterwegs fand ich viele EspaiMU. Theil. I binsett.