In einem nahen Bach sieht man viele Steine von einerunregelmäßigen Gestalt. Ein Beweis, daß sie ausdem Boden sind, und nicht von dem Bach dahin ver.seht worden, denn in lehterm Fall würden sie eine mehroder weniger runde Gestalt haben. Der vierte Theilist eine kleine Anhöhe, die an einem Berge von talk-artigem Stein hangt, und deren Anhöhe gleichfalls vontalkartiger Erde und dickem Sanöe ist, unter welchenLagen von rundem Stein, Kies und halb versteinertenSchnecken gefunden werden, die, ob sie gleich von aus-sen ihren Glanz beybehalten, doch inwendig voll Sand-steinkörner sind, die in runden Steinen eingeschlossen,und unter einer Lage von gelben, rothen oder grauenMergel *) gefunden werden. Diese Lage decket eineSchicht rothen, braunen, rofenfarbigten, schwarzen,grauen und gelben Gyps, der die Anhöhe unterstützt.Der fünfte Theil ist ein Kalkfelsen mit halb versteiner-ten Muscheln in einem feinen Sande, wo man keinerunden Steine findet. Im sechsten Theil sind Quarz,Kiesel und runde Steine am Fuß des gahen Felsens,auf welchem das Castell von Alicame liegt. Im sie-benten Theil, jenseit der Stadt, sind talkartige Steine,Quarz, runde Kiesel und Sand von der Art, die inden benachbarten Strichen sich findet. Im achten habeich nichts als Sand gesehen. Der neunte ist dem sie-benten gleich. Im zehnten sah ich nur runde Steine,von derfelbigen Beschaffenheit und Form als die in denbenachbarten Theilen. Allenthalben siehet man, daßdas Meer sich von dieser Seite nicht zurückgezogen hat.
Man siehet von Alicame aus eine Kette von kalk.artigen Bergen, die von Nsmcia herkömmt, zwey
Mei.
*) Unter Mergel verstehe ich eine kalkarlige mit Thon ver.mischte Erde, deren Abwechselungen inS Unendliche gr«den, wie man in den Mineralogisken sehen, kann-