donAncos sind. Die englischen, holländischen undandrer Nationen Schiffe legen-hier vor Anker, wennsie Salz von Mata laden wollen, welches ein großersiehender See am Ufer des Meeres ist, der jedoch keinesichtliche Gemeinschaft mit demselben hat. Von derLandseite ist der See von Bergen eingeschlossen, und erwird aus den Regengüssen, die im Winter herabstür-zen, erzeugt; diese dünsten allmählich von der Sonnen.Hitze aus, und das Salz krystallisier sich in einer solchenMenge, daß die Ausfuhr sich in manchen Jahren aufhunderttausend Tonnen *) belaufen hat, welche meh-rentheils nach -Holland und der Ostsee gegangen sind:^ auch wird ein ansehnlicher Theil dieses Salzes zumEinsalzen der Fische, besonders nach lTlewfoundland* und !77euengland gesucht. Der Preis ist ungefähr«eilf Schilling Sterling **) für die Tonne am Bord;und zu Beförderung der Ausfuhr läßt der König den/Preis nicht erhöhen***). Die Schiffe, welche hierdas Salz einnehmen, kommen gemeiniglich mit Bal-last, und haben die üble Gewohnheit, solchen auf derRhede auszuwerfen. Alle Steche, die man dort sin-.'det, kommen daher; denn der Grund hat, seiner Naturnach, nichts als Sand und Meergra§.
Ich
*) Eine Tonne wird auf 2000 Psimd gerechnet. u
**) Ist so viel als 7 Mark Hamb. Banco oder zj Rthlr-Sachs- Wahrung. U.
***) Die JnselIvica bringt ebenfalls eine unbeschreiblicheMenge Salz hervor, mit eben so weniger Mühe undKv-sien als zu VNata. Die Ausfuhr ist eben so beträchtlich,beynahe als hier, und ein Eigenthum des Königs. Die-ses Salz wird auch zum einheimischen Gebrauch zu einemPreise verkauft, der auf vier Schill-Sterl. für den engli-schen Cenkner auskömmt. (Der englische Centner Hai105 Pfund Hamburger Gewicht. U ).