Dieser Ort besteht aus einer ungemein grosse»Salzmasse, welche bisweilen mit einiger gypsartigenErde vermischt, zur andern Zeit aber rein röthlich, undgrößtenteils krystallistrt ist. Wer keine andre als dieseSalzgrube gesehen hat, würde glauben, daß der GypsDas Steinsalz in Spanien erzeugt; aber er würdedas Gegentheil zu Lqrdona sehen, wo die Salzgrubekeine Gypstheilchen enthält, und das Salz dennoch sohart und so gut krystallistrt ist, daß Statuen, kleineAltäre unh artige Mobjlien daraus gemacht werden.Das Salz von NAngranilla ist hart, aber nicht syhart als dieses; denn es bricht wie Spath.
Diese Salzgrube ist durch den Regen, welcher dieOberfläche des Erdreichs aufgelöset, und weggespület hat,entdeckt worden; denn man findet runde Steine, Kie-sel und zerstreuete Hiacynthen in den Betten der Ravi?nen und in den Oeffnungen der Erde. Alle diese Kör-per sind gegenwärtig in GypS eingefaßt, und zusam,mengeleimt. Die sind harte Felsen, doch ist es außerZweifel, daß die Steine von den Hügeln herunterge?kommen sind, weil sich solches aus denen, dje noch aufdem Gipfel sind, erweisen läßt. Solchemnach ist essowohl aus den Kalksteinen, als aus dem groben Sand,und aus den noch vorhandenen Gypslagen sichtlich, daßdiese Salzgrube in ihrem ersten Zustande folgenderge,stakt eingerichtet war r erstlich waren jagen von Kalk,stein und rundem Quarz, mit Sand und natürlichemKitt versteinert;, hierauf folgte unmittelbar eineandr?Schicht großer auf eben die Art verkitteter Kiesel; dem,.nächst fand man eine Lage harten weißen und rothenGypS mit Hiacynthen durchsäet, und unter dem allenfand man einen Salzbruch in Gestalt einer Kuppel, diezweyhundert Fuß im Durchmesser hatte. Es läßt sichdaraus vermuthen, daß diese Salzmasse im AnfangÜber sich mehr als achthundert Fuß von diesen Materien