eine sehr reiche Bibliothek an Büchem und Hanbfchrif.ten, und ein Begräbniß für die Könige, welches, ichweiß nicht warum, Pantheon genennet wird. Esist von Granit aus den nächsten Gebirgen, zwey Mei-len von Guadarrama und sieben Meilen von Ma-drid. Aar! der Dritte läßt einen vortrefflichen Wegvon dieser Hauptstadt nach dem Lscurial zu seiner unddes PublicumS größter Bequemlichkeit anlegen.
Wenn man das Lscurial als den Mittelpunkt ei-nes Zirkels von sechs Meilen im Durchschnitt betrach-tet, der auf einer ebnen Fläche gezogen worden ist, sowird man in seinem Umfang den größten Theil der na-türlichen Körper finden, -welche in dem Königreich zer-streuet angetroffen werden: Erze, mineralische Wasser,Steine, Erden und Pflanzen; und da diese Körpersich nie an einem einzigen Ort vereinbart befinden, sobeweisen sie die Weisheit der Natur, welche durch dieVerschiedenheit der Products in verschiedenen Bodenund Himmelsstrichen den Umgang der Menschen aus-breiten, und sie von einander abhängig machen wollen.
Was ich angemerkt habe, betrifft hauptsächlich Fol-gendes. Eine Art weißen sehr sonderbaren Quarz; einevioletfarbigte Kupfermine, Spath, eine grüne undblaue Kupfermine, Kalkstein, und eine Bkeymine inden Gegenden von Alt-<LoImenar am Fuß des Gua-darrama; eine Mine von schwarzem Agathstein, unddie Pyriten, die bey dem Ursprung des Manzanaresstnd, nebst den runden Steinen, die er mit sich führetund die in der Gegend sich finden; die heißen minerali-schen Wasser, die Schmirgelgrube, welcher Stein zumPoliren der Spiegel zu Gr. Ildefonse dienet; die ge-meinen Pflanzen in den Gegenden von tNiraflores,der Marmor, der GypS und die Lachsforellen vonPaular, das königliche Schloß von Gt. Ildefonfeund das Besondere der Gegenden von Segovien.
Obgleich