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fertigung des Porzellans bedienen *). Neben RefettQuarzfelsen ist noch eine andre Mine von schlechtemErz, welches sich verringert und in einen rothen Steinund Eisensafran verwandelt. Daher halten es die
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*) Unter den verschiedenen Mitteln» welche die Europäerangewendet haben, daS Porzellan der Chinesen und Ja-ponesen nachzuahmen, und das Geheimniß zu entdecken,nöthigte man einige Missionarie,,, sich in der Art derVerfertigung unterweisen zu lassen, und sich Mühe zugeben, daS Geheimniß zu erfahren. Der Vater Entre-colles, ein Jesuir, richtete diesen Auftrag am besten auS.Vor ungefähr vierzig Jahren berichtete er dir Entdeckun-gen , die er hätte machen können, und sandte die P> o-den der Materien, welch« die Chinesen gebrauchen. ESsi',d rwey Theile: Perun-y« und 2»aolin. Herr vonReaumar hat verschiedene chemische Auflösungen ver-sucht, und endlich die Natur desselben entdeckt. Manfindet seine Untersuchungen in den Nachrichten der Aka-demie der Wissenschaften zu Pari». Ich kann in einerNote von eipcr so merkwürdigen Sache nichr viel sagen.Genug, daß die Bereitung deS ächten Porzellans kein Ge-heimniß mehr ist, daß man in Frankreich und Deutsch-lanv eben so feine, dem Feuer eben so sehr widerstehendeWaare, als in Japan zu machen weiß; daß Petun.tze"und Laolin in diesen Ländern sehr gemein, und alle dazugehörige Theile in Spanien im Ueberfluß vorhanden sind.Ich will nur noch eines hinzufügen, was Alphonsi»Larba B 2 . C 2 g. schreibt: »In dem berühmten Burg-„flecken St Philipp von Oesterreich von <0rnn» ist„eine Ader von einer weißen Erde in einer kleinen An»„Höhe, oberhalb der Kirche Rancheria, auS welcher man„einen festen Thon gräbt, der, nachdem er gebrannt„worden, der feinsten chinesischen Erde nichtS nachgiebt.„Ich bade ihn probirt und seinen Gebrauch für die„Schmelzkieael bekannt gemacht u. s. w"
Die Scheidekünstler geben verschiedenen Zubereitungen,welche eine dem Safran ähnliche gelbe Farbe haben, denNamen Safran. Besonders nennen sie den Eisenrost vonmehr oder weniger dunkler Farbe Safran.