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Johann Talbot Dillon ... Reise durch Spanien, welche wichtige Beobachtungen aus der Naturgeschichte, über den Handel, die Fabriken, den Ackerbau, nebst einem Auszug der merkwürdigsten Sachen aus Don Guillermo Bowles Einleitung in die Naturgeschichte und physikalische Erdbeschreibung von Spanien enthält
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269
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rhe, daß die feine Erde die beyden Schalen der Mu-schel verschloß, als sie austrocknete, weil ich einige Te«rebratulen fest verschlossen fand, deren inwendiger Theilmir mit bloßen Augen, und noch besser mit dem Seh.glas, eine Zusammensetzung von dem Staube gleicherMuscheln zu seyn schien. Man trifft sogar in einigestMuscheln andre noch kleinere an.

Ich fand ferner große Felsenstücke, die aus Frag«menten von versteinerten und zusammengebackenen Te-rebrarulen, Austern und Belemniten zusammengesetzt^ schienen, und einige, die in verschiedenen Theilenganz sind.

Es giebt folchemnach Marmor und talkartigeSteine aus Muscheln, Fragmenten und Staub, derzu ihrer Verbindung dient, welche sich in talkartigefruchtbare Erde auflösen, ohne daß sie etwas an sich be«halten, welches zu erkennen giebt, daß sie Muschelngewesen sind. Man schließet daraus, daß nothwendigin talkartigem Staube aufgelösete Muscheln da gewesenseyn müssen, diejenigen, welche ganz, und voll vondieser Materie sind, zu erfüllen; und da man in diesenMuscheln den Sand mit einigen körnichten, krystallar-tigen und farbigten, oder rorhgefarbken Versteinerungenvermischt sieht, die, kraft des Feuers, dassieenthal-ken, einer unvergleichlichen Polirung fähig sind, somüssen ebenfalls nothwendig das Eisen und das Salzsich in diese Muscheln mit dem Staube eben dieser Mu-scheln hineingedrungen haben, nachdem sie vom Meer-wasser aufgelöset sind, oder solches Eisen und Sandmüssen durch innere Wirkungen der Natur erzeugt seyn.

Wenn alle Steine und talkartige Erden aus denUeberbleibseln der Muscheln erzeugt sind, wie vieleglauben, so folgt daraus, daß der größte Theil der er-habensten Berge, der Hügel, der Ebnen, des Gyps-

steins,