nur durch die Stelle der Theile verschieden ist, so wiein dem Marmor die Adern und Farben eben wie beydem Gypsstein in der Ealcinirung verschwinden.
Einige werden glauben > daß die Mergelblätter,welche Män oft über dem Gypsstein ausgebreitet findet,wahre Lagen find, über sie irren. Diese Blatter habennur deshalb eine solche Lage, weil die Zeit ihrer Zerstö-rung noch nicht gekommen ist. Al«S meinen Versuchenmit dem Mergel fund ich, daß er ein unvollkommenerGypsnst : i) weil «in großer Theil desselben mit Sau-ren unauflöslich und nicht thonartig ist; 2 ) weil derGyps eine Erde ohne ein einziges Sandkorn ist, undder Gypsmergel auch nicht mehr davon enthält;z) weil man in der Mitte dieses Mergels einige kleineStücke Gyps einzeln findet, welche, so zu reden, erstzur Welt gekommen find ; denn wenn man sie zerbrich^so sieht man in der Mitte Mergel, der noch nicht inGyps verwandelt ist. Und, was noch überzeugenderist: ich fand Mergel in der Hohle eines Stücks kry»siallisirten GypseS eingeschlossen, ohne die geringst-Spur der Oeffnung oder des Eingangs in der ganzenOberfläche des Stücks.
Acht und zwanzigster Brief»
Von dem Platina.
§*a-m Jahr 175g ließ das MinistSrium mir einege->wisse Quantität Platina Einhändigen, und befahlmir, Versuche damit anzustellen, und mein Urtheilüber dm bösen oder guten Gebrauch, den man damitmachen könnte» zu sagen. Der kleine Sack Platinawar mit folgendem Billet begleitet: „In dem Visthum»»Theil. S „von