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Johann Talbot Dillon ... Reise durch Spanien, welche wichtige Beobachtungen aus der Naturgeschichte, über den Handel, die Fabriken, den Ackerbau, nebst einem Auszug der merkwürdigsten Sachen aus Don Guillermo Bowles Einleitung in die Naturgeschichte und physikalische Erdbeschreibung von Spanien enthält
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„von Popayan, das unter dem Bischof von LLnur„steht, sind viele Goldminen, unter denen eine ist, die"(Lhoco genannt wird. In einem Theile des Berges,„in welchem sie sich befindet, ist eine große MengeSandes vorhanden, dem die Einwohner den Namen".Platina oder weißes Gold beylegen."

Ich hatte in meinem Leben von einem solchenSande nichts gehöret. Wie ich die Untersuchung an»fieng, so fand ich, daß eS eine sehr schwere mit ver-schiedenen rußfarbigten Goldkörnern vermischte Materiewar. Diese trennte ich davon. Die Körner des Pla-tina glichen nun einem Vogelschrot, noch ähnlicheraber waren sie der Farbe nach dem Halbmekall, wel-ches in Deutschland Speise genennet wird, und einvst in dem Zaffer eingeschloßner Koboldkönig ist. DasGewicht des Platina wunderte mich, denn wirklichübertrifft es dos Gewicht des Goldes um zwanzig Ka-rat. Ich legte einige Körner auf einen Ambos undhämmerte sie, Und fand, daß sie sich fünf. bis sechs-mal weiter als ihr Durchschnitt ausdehnten, und weißblieben, als wenn sie Silber wären. Dieß bewogmich, sie zu einem Goldschläger zu senden, um zu se-hen, wie weit sie sich ausdehnen ließen, sobald er sieaber zwischen die Felle brachte, um -S zu probiren, sogiengen sie aus einander.

Da ich bemerkt«, daß dieser Sand nur in einemgewissen Grad hämmerbar sey, so wollte ich es versu-chen, ihn in einem Of-n, den ein gewisser sehr ge-schickter Schweizer zu krockier Scheidui^ des Goldesangelegt hatte, zu schmelzen. Das Feuer war so stark,daß es einen Theil des Tiegels schmelzte, und die Kör-ner des Platina vereinigten sich, ohne daß ein einzigerseine Farbe verlor, oder nach einem zweystündigen hef-tigen Feuer ein Zeichen einer wahren Schmelzung gab.