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Dieß ist eine von den Ursachen ihrer langen Dauer, wel-che mich überzeugt, daß alle andere Vulkane einerleyGemeinschaft haben.
Ich weiß, daß das Feuer ruhig in allen Körpernftyn kann, und eine plötzliche Bewegung oder das Rei-ben es zum Vorschein bringt; baß eine große einmalentzündete Masse ihre Hitze viele Jahrhunderte behal.ten kann; daß die innere Zusammensetzung der Bergenicht immer gleich ist; daß das Wasser bisweilen ver-brcnnliche Materien entzünden kann; daß seine unge-meine Verdünnung so erschreckliche Auswürfe verursa-chen kann, daß dieselben sehr schwere Körper auf eineentfernte Weite wegfchleudern können, daß die Vul-kane mit einander eine Nebenverbindung haben können,außer der senkrechten Verbindung mit dem inwendigenFeuer der Erde; daß die Berührurg des Wassers, dieheftige Aufwallung der Laven, die Auswürfe, die Er-,schütterungen, die Unfälle verursachen kann; daß heißeDuellen seit so vielen Jahrhunderten neue Substan-zen, wie das Platina u. s. w., hervorbringen können«Ich weiß, daß alle diese Wirkungen sich ereignen köw-nen, aber das übersteigt meinen Verstand, warum dasEisen die verbrennlichen Körper, und das Wasser dieMaterie unaufhörlich just nach dem Gipfel eines Ber-ges hinkreiben, welches gewöhnlich der höchste Theildes Landes ist, und warum dieses sich immer so ercig.nen müsse; indem man noch kein Beyspiel von einemVulkan in einer Ebne, oder auf einem bloßen Hügelkennet; denn die zufälligen oder Nebenöffnungen, dieman in solchen Lagen antrifft, sind von keiner Bedeu-jung; und ich bin damit nicht zufrieden, wenn man* «in solches Phänomen aus der Narur oder Leichte desFeuers erklären will.
Ich könnte hiemit meine Beobachtungen über dasPlatina beschließen; da aber seit dem Jahr 175z, da
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