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nöthigen Versuche nicht ausführen, um davon Nach-richt geben zu können. Ich lasse es solchemnach beyder Entdeckung meines wahrhaft patriotischen Triebes,der mich beseelt, bewenden, die Regierung zu ermun-kern, sich ernstlich nnt den Mitteln zu beschäftigen, die-sen Gedanken zur Wirklichkeit zu bringen.
Neun und zwanzigster Brief.
Von den Pfiaqzen in Spanien.
wenige UNterricht^überhaupt, und die spätenEntdeckungM und dtr langsame Fortgang der inden barbarischen Jahrhunderten unbekannten Wissen-schaften und Künste beweisen überzeugend, was es demmenschlichen Verstände kostet, aus seiner Unwissenheitherauszukommen, und daß man mit vieler Mühe stu-fenweise dazu gelangt, etwas zur Vollkommenheit zubringen.
Die Geschichte der Arzneykunst lehrt uns, daß dieBabylonicr ihre Kranken auf die Gasse legten, damitdie Vorübergehender ihnen einige heilende kräftigeKräuter, eder einige andre Mittel wider die Krankheitgäben, die sie zu haben glaubten. Der Kranke z. E,hustete, und es verordnete ihm der erste vorübergehendeArzt, um ihm den Husten zu benehmen, ein Krautmit etwas mehr oder weniger sieckigten Blättern, alsdie Lungen der Schlachtopfer und der Thiere, die sie äf-fen. Der Kranke genas, es mochte geschehen wieeSwollte, und das Kraut erhielt davon den Namen Lun-genkrank. Ein andrer Kranker hatte die gelbe Sucht,man verordnete ihm ein Kraut, das die Gestalt einerLeber hatte, weil man aus den Opferthieren sahe, daß
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