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Johann Talbot Dillon ... Reise durch Spanien, welche wichtige Beobachtungen aus der Naturgeschichte, über den Handel, die Fabriken, den Ackerbau, nebst einem Auszug der merkwürdigsten Sachen aus Don Guillermo Bowles Einleitung in die Naturgeschichte und physikalische Erdbeschreibung von Spanien enthält
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306
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die beste Erndte. Die Zwiebeln der Pflanze bleibenvier bis fünf Jahre in der Erde, und tragen alle JahreBlumen. Nachher verwechselt man sie, und der Bo-den, wo sie gelegen hatten, ist vortrefflich zum Getreide;aber erst in zwanzig Jahren kann wiederum Safran aufdem Felde gepflanzt werden.

Es würde ein besonderes Werk erfvdern, wenn ichDon dem Hanf und Flachs nach dem politischen Ein-fluß desselben auf den Handel des Staats und auf dieUebung der Betriebsamkeit seiner Einwohner redenwollte: aber dieses ist bey einer Naturgeschichte nichtder hauptsächlichsteGegenstand. Daher will ich nur imVorbeygehen sagen, daß es zur Cultur und Manufa-ktur des Hanfs und Flachses sehr dienlich und nützlichseyn würde, die Nachrichten der dubliner Akademie indas Spanische zu übersetzen, um daraus zu lernen, inwie wenigen Jahren die LeinwandSmanufacturen, wel-che Ireland so große Reichthümer verschaffen, emporgekommen sind. Es ist keine Provinz in Spanien,welche nicht viel oder wenig Hanf bringe: aber eineGegend ist vortheilhaster zum Bau desselben als die an-dere. So ist z. E. Aragonien. Der dortige Hanfist von der vorzüglichsten Art. Zu Carchagena saheich Stricke von spanischen Seilern unter Aussicht desberühmten Don Jörge Juan aus inländischem Hanfverfertigt, die den besten Stricken aller ausländischenFabriken gleich sind. Jedermann weiß, daß die Fa-sern des Flachses und Hanfes in warmen Landern feinerund kürzer al« in kalken, sind; aber der größte Haufeweiß nicht, wie der Fleiß diese Materien, von welcherBeschaffenheit sie auch seyn mögen, nutzen kann. Dieschöne russische Leinwand, deren Weiße man bewundert,wird aus Hanf gespvnnen. In Spanien hat manalle erste Materien, oder kann sie haben; aber man