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Johann Talbot Dillon ... Reise durch Spanien, welche wichtige Beobachtungen aus der Naturgeschichte, über den Handel, die Fabriken, den Ackerbau, nebst einem Auszug der merkwürdigsten Sachen aus Don Guillermo Bowles Einleitung in die Naturgeschichte und physikalische Erdbeschreibung von Spanien enthält
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308
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errathen, welche Art der Eiche er unter dem EsculuSversteht. Eben so wenig laßt es sich bestimmen, wel-che Eicheln in dem goldnen Weltalter gegessen wurden,und Don (Li.uixoc sagt in der berühmten Rede, dieer an die Schäfer hielt, und worinnen er das Lob jenesglücklichen Weltalters besang, auch nichts davon.

Verschiedene Gegenden in Spanien, besondersdie mitternächtlichen, sind reichlich mit der levantischenEiche *) versehen, die zum Schiffbau vortrefflich sind.Es ist die (Zuercico oder Kobur der Lateiner. Sie hatein breites, am äußersten Ende ausgeschnittenes Blatt,das im Winter abfallt. Die Eicheln sind bitter.

Die Buche (ksgus) kömmt in den mitternächtli-chen Theilen Spaniens auf dem Gipfel der Berge,und selbst an den Orten fort, wo die Eichen nicht an-schlagen. Sie geräch eben so gut auf Ebnen, und trägteine dreyeckigte Frucht.

Der Nußbaum (juglsnr) ist in Spanien sehr ge-mein. Aus seinem Holz wird mancherley Hausgera-the gemacht, und wenn Man die Vorsicht gebrauchte,die Dielen in einer Pfütze, woraus die Thiere trinken,einige Monate liegen zu lassen, so würden die Adernsich mehr hervorgehen, und eine braunere mehr in dieAugen fallende marmorirte Farbe annehmen.

Spanien bringt von allen Arten sehr wohlschme-ckender Früchte hervor, die ich aber mit Stillschweigenübergehe. Nur will ich anführen, daß die süßen Po-

meran-

Diesen Namen lege ich ihr pach Münchhansen bey. ImFranzösischen siebt rouvre. Sonst habe ich es gemeinig-lich durch Eiche übersetzt'; denn der französische Uebers«-tzer gebraucht diescü Wort fast allemal. Sie ist eine deran, stärksten und höchsten wachsenden Eichen. S. Haus-vater 5 Th. i St. S. 256. U.