Band 
Erster Theil.
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49
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Ursachen des Holz - Verderbs. 49

eine reife Beurtheilung, und Kenntniß, desGrund und Bodens fehlet, da sind vergeblicheArbeiten und Schaden, allemahl die verdrießt»,chen Folgen. Auf gebürgigen Oertern, undwo ein steiniger Boden ist, treibet inandas Un-ter-Holz alle-zo. bis ,40. Jahre ab, und es wirdKohl-Holz daraus gemachet. Zwey bis z span -nige Stämme, treiben daselbst wieder aus derWurzel, und es wird auf diesen Plahen wiederdas schönste Stangen Holz, welches so dickewird, daß es aufs Creutz in 4. Stücke gespal-ten werden kann.

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Dieses waren ohngefehr'bke vornehmstesUrsachen, warum das Holz bisher, so sehr inAbnahme gekommen , und seinen Wachsthumverlohren hat, d»e meisten derselben könnten mitder Zeit und durch eine bessere Wirthschaft,dafern die Witterung nicht so wie einige Jahreher geschehen, aller Verbesserung in Wege ste-het gehoben werden. Meine Meynung ist nichtdas ganze Land wie zu Zeiten der alten Deut-schen war, wieder zu einen Walde zu machen,in welchen Auer-Ochsen und andere reissendeThiere, ihren Aufenthalt haben können, vielwe-niger werde ich rathen, Korn tragendes Land,mit Holze zu bebauen; sondern ich will nur bloßden Mittelweg gehen, um durch meine vorge-schriebenen Anleitungen, den eingerissenenHolz-Mangcl abzuhelfen. Die Welt ist jetzo vielvolkreicher, wie vordem, deshalben ist die Holz-D (.'on-