Von der Eigenschaft der Baume. 8t
Dieser Baum hat ohngefehr alle sieben Jahrvolle Mast, denn obgleich jährlich einige Buch-Eckern wachsen, so sind sie doch selten gut, son-dern die meiste Zeit taubhülsig und madig.
§. 2Z.
Aus der Roth-Küche kann vieles gemachtwerden, Sattel-Bäume, Kumpt-Hölzer, Preß-Blöche, in die Papier-Mühlen, Puch auch Oehl-Mühlen Stempel, Spaden-Hölzer, Zeug-Rol-len, und die Spähne welche die Schuster ge-brauchen. Ausser diesen werden unzählige an-dere Sachen aus dem Buchen-Holze gemacht.Wie viel Nutzen bringet ein Buchen-Holz, zu-mahl nahe bey Braunschweig ein, und wievieletausend Klafter dieses Holzes, werden alle Jahrenur in dieser Stadt allein verbrennet? Wieerstaunend hoch war der Holz-Preist nicht ge-stiegen? Ein Fuder Buchen-Holz vor 8- Thlr.konnte ein Mann in 4 mahlen wegtragen, jetzoaber ist der theure Hokz-Preiß auf eine Zeitlang.wieder etwas gefallen. Die Holz-Verschwen-dung aber steiget dennoch immer höher. EindSchuster und Schneider-Frau, hat ießo ihreigenes Besuch-Zimmer welches geheitzet wer-den muß. Gemeine Bürger welche sonst mirallen ihren Kindern in einer Stuben saßen, hei-hen anjetzo wenigstens drey Stuben, und machenalle Wochen ohnfehlbar dreymahl einen frischenBraten. Dieses vergrößert die Holz-Oonluin.tion. Von den Vornehmen will ich nichts sa-F Len,