Band 
Erster Theil.
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Von der Eigenschaft der Baume. 14z

sen.können. Er wird bloß in denen Gärten indie^Heen und .Rundele gesetzet, weil seine weis-sen mit roth gesprenkelten Blüthen, und sein erstausschlagendeS hell grünes Laub, ein schönes An-sehen geben. Dieses Laub überbekommt hernacheine traurige dunkel grüne Farbe. Es wächstdieser Baum auch so schnell auf, wie er wiedervergehet. Die Frucht desselben wächst in stache-lichen Hülsen, in welchen eine auch zwey Früchteliegen, diese aber sind so bitter und zusammen-ziehend, daß sie kein Vieh frißt, sie müßten dannerst bereitet werden. Zu Hand-Pulver, umdamit die Hände zu waschen ist die wilde Casta-nie gut. Das Laub hat so lange Stichle aufwelchen jedesmahl fünf an einander sitzendeBlätter wie die Finger in der Hand wachsen,welches man ein zusammen gesetztes Blat (t'oli-wn compulnuin) nennet. Diese sind oben breit,und gehen nach dem Stichle schmal zu. Wennder Baum zo. Jahr alt wird so zerbricht derWind seine Aeste, ja den Stamm selbst.

§. ; 6 .

Der Maulbeer-Baum; (klorm) so wenigder schwarze als der weisse, mit der süssen, hell-rothen, und kleinen Frucht, gehöret in die Wäl-der. Ersterer ersriehret bey uns viel leichterals die süsse Art, und wie der Wallnuß-Baum,deßhalben hat man ihm bloß in denen Gärtenund zwar an denen Oertern wo er vor den Nord-Winden sicher ist. Wo er naß, salpetrich, und

dum-