Von.der Anbauung des Holzes. 975
men, und blossen Sand, zu seinen Saamen ha-ben. Denn im Sande verbrennet er von derSonne, und fällt um, in dem Leim-Boden aberverfaulen die Wurzeln, und wenn der Bodenbey grosser Trockniß zu hart wird, gehet er nicht! auf. Will man ihm in einen sandigen Bodensäen, so muß solcher erst so wie ich oben gemel-det habe verbessert, und gute Erde in die Rin-nen gebracht, diese aber mit Büschen bestecketwerden. Oder e6 muß diese Saat sehr frühim Ianuarius oder Februariuö, so bald einThau-Wetter einfällt geschehen, das Land darzumuß aber vorher zurecht gemacht seyn. Ineinen guten Boden wird er im Frühjahre, undzwar im Monathe März oder April gesäet.In einen Morgen Landes von 120. Ruthen inner-lichen Gehaltes gehen auf 12. Pfund Saamen.Wäre so viel tauber Saamen nicht darunter,so waren acht Pfund genug. Das Land wird, vorher gcpflüget, oder gegraben, gerade gemacht,
! und es werden mit einer SpiH-Hacke nach derSchnur alle zwey Fuß weit auseinander undi einen Zoll riefe Rinnen gemacht, in diese wird! der Saamen ziemlich dicke gesäet und darübertrockene Weiden-Erde mit Sande vermischet,dünne gestreuet, daß'kaum der Saamen bedecketist, oder es werden solche mit kleinen gehacktenMooß anstatt der Erde nur ein wenig bedecket.Das Mooß erhält den Saamen frisch, und läßtsolchen durchwachsen. Es muß aber nur we-nig darüber gestreuet werden. Ich hatte diesesAa 4 auch