Band 
Dritter Theil.
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Von dem Nutzen

Landesherr gleich die großen Kosten anwen-den, und ganze Holzungen von einigen 1000Morgen umpflügen und besäen lassen, wiewürde es dabey um die Unterchanen stehen,welche die Hut und Weide in solchen Hölzernhergebracht haben ? Würde ein solches Ver-fahren nicht zu tyrannisch seyn? Ein gnädigerund guter Fürst gönnet seinen Unterthanen ihrStneklein Brodt, und läßet sie darunter nichtleiden, wenn er durch übele Rathgeber, welcheseine Nachfolger verfluchen, dahin verleitetworden ist, zu Bestreitung unnöchiger Uep-pigkeiten, seine Holzungen zu verwüsten, wo-bey dieselben für sich guten Prosit gemacht ha-ben, oder wenn diese Holzungen durch seineVorfahren, durch übele Aufsicht «»erfahrnerForstbedienten, oder durch deren ungetreueWirthschaft in solchen Verfall gerathen sind.Man findet solches in vielen Landern, wo mandas Holz, als einen wahren Schatz desLandeSnicht geachtet hat, und wo man nun zu spätden unwiederbringlichen Schaden zwar einste-het, solchen aber nicht abzuhelfen suchet, oderdemselben wegen der gar zu großen Kosten,welche hierzu erfordert werden, abzuhelfennicht mehr im Stande ist. Eine Privatper-son aber hat hierzu noch weniger die Macht.Man muß sich also blos mit demjenigen- waserlaubet ist, und ohne Schaden ,der Hut undWeide geschehen kann, behelfen, obgleich hier-zu viele Kosten erfordert werden. Denn es