Band 
Vierter Theil.
Seite
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einer Berlinischen Preisschrift, iz

man aufeinmahl so vielen Saamen hernehmen,und was für Arbeit würde es erfordern, einensolchen Boden erst zum besäen artbar zu ma-chen. Es ist schon genug, daß man so viel esdie Nothdurft zulaßen will, in einem verwü-steten Holze Eichencampe anlege, aus diesenaber Baumschulen mache, aus denen Baum-schulen aber die jungen Eichen in das freyeHolz pflanze, diese aber für dem Viehe mitDornen verwahre, oder, wenn man es habenkann, jn Zuschläge setze, wo dieselben sechsJahre lang für dem Viehe gesichert sind.

Ich habe oben erwähnet, wie ich von denenunterschiedenen Arten, Eichencämpe anzule-gen, zu erst die beste, und.zwar diejenige mel-den wollte, deren ich mich seit vielen Jahrenund nach vielen vorher mißlungenen Versu.chen bedienet, solche auch für die allerbeste be-funden habe, zumahl, wenn man große leerePlätze bald wieder mit Holze anbauen, unddennoch denen mit Hut und Weide berechtig-ten nicht viel Platz von ihren Hütungen entzie-hen will.

Man erwählet einen Ort, deßen Bodensich zum Anbau der Eichen schicket, nemlich'einen etwas leimigen, mit Sand vermengten,oder einen, welcher bloßer gelber Sand ist,nur, daß kein Ortstein darunter stehet, wenig-stens muß derselbe drey bis vier Fuß unter demRasen stehen, am besten aber ist es, wenn der-selbe