einer Berlinischen Preisschrift. 15
eisernen Harken wieder zugezogen. Ich nehmeauf 18O Quadrakrukhen 20 BraunschweigischeHimbl. oder einen halben Mispel, welchesnach Brandenburgischer Maaße 12 Scheffelausmachet.
Die Eicheln werden zu der Zeit von denenBäumen geschlagen, wann sie an zu fallen fan-gen, und man schüttet sie acht Tage vor demsäen auf einen Boden, dünne auseinander,damit sie sich nicht auf einander erhitzen, weilsie sonst zum säen nichts mehr taugen. Manthut dieses deshalben, damit sie die Nachreiftkriegen, und braun werden. Um sicher zu seyn,daß keine madigen darunter bleiben, so kannman sie vorher in ein Faß mit Waßer schüttenwelches unten einen Zapfen hat, um das Was-ser davon wieder ablaufen zu lassen. Wasoben schwimmet wird weg geworfen, weil sol-che madig sind, die aber zu Grunde gehen sindgut. Ich habe mir aber diese Mühe nichtgegeben, denn man kann ohngefehr sehen, obdie Eicheln gut sind, merket man aber vielemadige darunter, so nimmt man etwas mehr.Einige laßen die Eicheln erst auf einem Tischeauslesen, dieses ist zu mühsam. So bald dasGras und Kraut auf diesem Campe an z>«wachsen fängt, so werden die drey Fuß breitenGänge zwischen den Linien, wenn es ein Sand-boden ist, mit einem Schiebeisen, wie die Gärt-ner gebrauchen auögeschoben, ist aber der Bo-den steinig und schwer, so wird solcher mit
Hacken