4
in den Alpen gellt von 7800 — 7812', und bei einzelnen abgesondertenBergen und Felshörnern von 8400 — 8700'. Nach den Beobachtungendes Hin. von Buch ist für den 45 4 / + — 46 / 2 ° der Breite die Grunze desSchnees 8520', die obere Grunze des Rhododendron 684O', der Tannen6420', der Iürschbäume 4164', der Bachen 4815 , der Nufsbüume5564', und des Weinbaues 2432'. Eichen findet man nicht auf be-trächtlichen Höhen; höher steigen in den südlichen Gegenden Kasta-nien und Buchen (letztere, nach Ebel, jedoch selten bis zu einerHöhe von 4120'). Noch höher wachsen Ahorne, Alpenerlen undRothtannen, (letztere bis zu einer Höhe von 4867 — 5806') und nochüber diesen Lerchenbäume. Hierauf folgen die den europäischen Ge-birgen eigenen Alpenrosen (Rhododendron) bis 6500', (siche oben)dann niedrige Weiden bis 7800', und endlich noch Alpenpflanzenund Moosarten bis 10668', so wie zuletzt bunte Steinflechten, welchetrocken und dünn den nackten Boden überziehen. Von wildlebendenThieren gibt es in den Alpen vorzüglich rothe und weifse Bären,Luchse, Gemsen, Steinböcke, weifse Hasen, Murmelthiere, Lämmer-geier, Schneehühner, Schneefinken und Flühlerchen, so wie in denvielen Alpengewässern herrliche Arten von Fischen, besonders Forel-len. Nicht minder wichtig ist dieses Gebirge für den Mineralogen, derhier 1 ) zwar keine vulkanischen Produkte, aber doch viele nützlicheMetalle, Salze und viele der wichtigsten und merkwürdigsten Fossilien
1) Die Apenninen ausgenommen.