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-dieses Berges hat übrigens keine Ebene, sondern einen Bergrücken,der durchaus sclimal und am obersten Ende beinahe schneidend ist, sodafs daselbst nicht zwey Personen neben einander gehen können. Al-les ist hier mit hartem Schnee bedeckt, und man sähe hier weder Fel-senstücke noch Pflanzen und Thiere, zwey Schmetterlinge, die derWind wahrscheinlich hierhergetrieben hatte, ausgenommen. DieKüste des Mittelländischen Meeres konnte der dazwischen liegendenBerge wegen zwar nicht gesehen werden, doch wäre dieses sonst wohlmöglich gew r esen, und Bourrith will nachher hier dieses Meer wirk-lich erblickt haben. Desto interessanter • und aufserordentlicher wardagegen die Aussicht auf die, unter den Füfsen befindlichen, Gletscherund fürchterlichen Spitzen der nahen und fernen Berge und Felsen,• deren Verhältnisse und Verbindungen hier sehr deutlich übersehenw erden konnten. Uebrigens ist dieser Gipfel des Montblanc seit Saus-sure nur noch fünfmal erstiegen worden.
16.) Die Aiguillen am Montblanc
bestehen aus denselben Schichten und Tafeln wie der Montblanc. DieAiguille Dru liegt nach Pictet 8532' über dem Thale von Chamouny,und steigt dem Montblanc gegenüber, jenseits des Gletschers DuBois, in die Höhe. Sie ist eine ungeheure, in die Wolken ragendeGranitmasse, die einem verlängerten Kegel gleicht, aber mit überein-ander liegenden Felsenstücken bekränzt ist, und von der sich viele