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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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gegen Norden schliefst, und aus vielen äufserst hohen, sonderbar ge-stalteten Spitzen und Kämmen von Granitfelsen bestehet. Mittenauf dem Gletscher erhebt sich eine von Felsen aufgethürmte, im ho-hen Sommer mit Alpenblumen bedeckte Insel, Courtil (Garten) ge-nannt, um welche der Gletscher einen Wall von Steinen aufgetlnirmthat. Ueber dieser Felseninsel, oben auf dem Amphitheater, zeigtsich ein hoher, gefährlich zu besteigender Platz, Les Courtes genannt,wo ein grofser, krystallreicher Granitberg über sich selbst zusammen-gestürzt ist, und wo noch treffliche Krystalle gefunden werden. (

19.) Der Breven .

erhebt sich über Prieure, und hängt an seinem Fufs mit den Aiguillenrouges zusammen. Sein Gipfel ist sehr beschwerlich zu besteigen,weil man fünf Stunden lang ^ber sehr steile Abhänge klettern mufs,Saussure fand hier vielen rothen Schnee, dessen Farbe er sich nichtganz erklären konnte, die aber vielleicht von aufgelöfsten rothenGlimmertheilchen herriiliren mochte.- Der Gipfel dieses Berges bildeteine stumpfe, nach Chamouny fast senkrecht abgeschnittene Spitze,und die Kuppe istbeynahe ganz mit Gletschern bedeckt. Von derselbenerblickt man fast auf einmal die sechs Gletscher, die sich in das Cha-mouny thal ausleeren, so wie die dazwischen liegenden ungeheurenBergmassen und glänzenden Eis- und Schneefelder. Der Berg be-steht übrigens; aus röthlichem Gneifs und Glimmerschiefer, und höchst